18.07.2022

Umsatzrekord trotz sinkender Nachfrage

Im ersten Corona-Jahr 2020 wurde in Deutschland so viel gepinselt wie schon lange nicht. Kurzarbeit und Homeoffice ließen die Nachfrage nach baulich verwendeten Farben und Lacken (Streichqualität) deutlich steigen. Dabei handelte es sich in vielen Fällen aber um Vorziehkäufe, die den Bedarf im vergangenen Jahr dann verkürzten. Nichtsdestotrotz stiegen die Herstellererlöse im Jahr 2021 moderat. Laut aktuellem Branchenradar Farben und Lacke in Deutschland erhöhte sich der Marktumsatz um 0,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Mit 2,03 Milliarden Euro Umsatz erzielte man sogar ein All-time-Hoch. Verantwortlich für den Umsatzrekord waren steigende Preise für Bautenlacke und Wandfarben. Der durchschnittliche Verkaufspreis verteuerte sich in beiden Fällen um rund vier Prozent gegenüber Vorjahr. Infolge kletterte der Umsatz mit Wandfarben auf 1,59 Milliarden Euro (+2,8 Prozent). Der Erlösrückgang bei Bautenlacken konnte bei 289 Millionen Euro (minus 0,9 Prozent) begrenzt werden. Einzig der Markt für Holzschutzmittel rutschte tief ins Minus. Da verstärkt preisgünstigere Artikel nachgefragt wurden, entwickelten sich die Verkaufspreise nur seitwärts. Infolge sanken die Herstellererlöse um nahezu dreizehn Prozent gegenüber Vorjahr auf 150 Millionen Euro.
18.07.2022

Neufassung der Dachlatten-Vereinbarung verabschiedet

Im Rahmen der Messe Dach und Holz in Köln haben Handwerks-, Handels- und Herstellerverbände im Zusammenschluss mit dem Sachgebiet Hochbau des Fachbereichs Bauwesen der Deutschen Gesellschaft für Unfallversicherungen e.V. (DGUV) die Neufassung der Vereinbarung über Dachlatten mit CE-Zeichen aus Nadelholz unterzeichnet. Die Neufassung der Vereinbarung tritt zum 1. August 2022 in Kraft und ersetzt die bisherige Vereinbarung vom 11. November 2015. Ziel ist es, die Sicherheit der auf Dächern arbeitenden Handwerker zu gewährleisten. Zugleich soll ihnen die Arbeit durch die farbliche Kennzeichnung der Dachlatten erleichtert werden.
15.07.2022

Stabila will für Handwerksausbildung begeistern

Stabila hat mit dem "My1stabila Day" erstmals eine Veranstaltung für den Handwerker-Nachwuchs angeboten. Mehr als 100 Azubis und Ausbilder nahmen teil. Angesichts des steigenden Mangels an Auszubildenden in Deutschland hat der Anbieter von Messwerkzeugen in diesem Jahr die Kampagne "My1stabila" ins Leben gerufen. Sie soll junge Menschen in ihrer handwerklichen Ausbildung zeigen, sie unterstützen und weitere Kandidaten für diesen beruflichen Weg begeistern. Rund 60 Prozent der Ausbildungsplätze im Baugewerbe seien 2022 unbesetzt geblieben, merkt der Hersteller an. Im Schulungszentrum "Campus" erhielten Schüler Einblicke in die Produktwelt des Unternehmens rund um Messwerkzeuge für das Profihandwerk wie Wasserwaagen und Lasergeräte. Neben einer R-Type-Challenge gab es einen Fotoautomaten, eine Kreativ-Station, bei der T-Shirts besprüht werden konnten sowie eine Diskussions- und Fragerunde mit Informationen über Leistungswettbewerbe wie Worldskills oder Euroskills. Eine Werksführung erlaubte einen Blick hinter die Kulissen von Stabila.
15.07.2022

Interforst startet am kommenden Sonntag

Vom Sonntag, 17. bis Mittwoch, 20. Juli ist es so weit: Vertreter der Forstwirtschaft und Forsttechnik kommen zur Interforst in München zusammen. Rund 370 Aussteller aus 22 Ländern präsentieren auf 75.000 Quadratmetern in der Halle B6 und auf Teilen des Freigeländes der Messe München ihre Produkte und Innovationen. Neben 220 Ausstellern aus Deutschland werden Unternehmen aus Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Litauen, Lettland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und der Türkei ausstellen. Darüber hinaus sind erstmals auch Firmen aus Großbritannien in München mit dabei.
14.07.2022

Erstmals mit Zukunfts-Preis: Holzland Awards in Stuttgart verliehen

Vor mehr als 500 Zuhörern hat die Holzland-Kooperation ihre diesjährigen Awards verliehen. Die Verleihung fand bei einer Abendveranstaltung im Vorfeld der Holzland Expo in Stuttgart statt, zu der die Holzland-Gesellschafter und -Lieferanten eingeladen waren. Die Awards, die diesmal ein Holz-Skulpturenkünstler kreierte, wurden in fünf Kategorien verliehen. "Die Bandbreite der Bewerbungen war in diesem Jahr enorm und spiegelt sowohl die Vielfalt unserer Kooperation als auch den hohen Digitalisierungsgrad und die starke Sortimentskompetenz unserer Händler wider", lobte Stefan Röller, Holzland-Bereichsleiter Mitgliederbetreuung.
14.07.2022

Brennholzpreise explodieren: Pelletpreise in einem Jahr fast verdreifacht

Im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der sich dadurch verschärfenden Energiekrise, ziehen die Preise für Brennholz aller Art extrem an. So wird der Raummeter Misch-Laubholz beispielsweise bei Obi aktuell online für 219,99 Euro gehandelt, der Raummeter reines Buchenholz für 229,99 Euro - exklusiv Lieferkosten. Bei anderen Baumarktbetreibern werden online vergleichbare Preise aufgerufen. Die Website brennholz.de bietet den Schüttraumeter Kaminholz Buche inklusive Lieferung für 334,56 Euro als günstigste Variante an. Der Schüttraummeter eines 25er Scheits "waldfrische" Buche zum Abholen am Hornbach-Baumarkt in Karlsruhe kostete am 14. Juli 110,00 Euro.
14.07.2022

Remmers-Geschäftsführer für Skandinavien stehen fest

Nachdem Remmers, Anbieter von Holzfarben, -Lacken und -Pflegemitteln, im September vergangenen Jahres in Skandinavien eine Tochtergesellschaft gegründet hatte, ist nun deren Führungsduo komplett. Neben John Tidvall, der sich seit November 2021 vorrangig um das Geschäft mit modularer Holzbauweise kümmert, geht nun Christian Lundberg als zweiter Geschäftsführer an den Start. Er ist für die Sparte Holzindustrie verantwortlich und bringt Branchenerfahrung als Vertriebsleiter eines Unternehmens der Fenster- und Möbelbeschichtung mit. Beide bearbeiten den skandinavischen Markt und werden dabei vom Remmers-Hauptsitz in Löningen bei ihren Vertriebsaktivitäten sowie bei der Logistik unterstützt.
13.07.2022

Holzland Expo erfolgreich mit neuem Konzept

Die Holzland GmbH hat ihrer Hausmesse Expo ein völlig neues Konzept verpasst und ist für diesen Mut belohnt worden. Mit einem "Speed-Dating" vernetzte die Kooperation mehr als 500 ihrer Händler und Lieferanten in Stuttgart. Dem Motto "Kompetent. Fokussiert. Holzverliebt" wurde sie damit voll gerecht. Expo-Partner war erneut der MDH, Marketingverbund für Deutsche Holzfachhändler. "Das passt einfach", unterstrichen die Geschäftsführer der beiden Kooperationen, Axel F. Pawlas (Holzland) und Roland Wiesenmüller (MDH).
13.07.2022

Hagebau: Trends im Bereich Dach und Fassade

Bei der Veranstaltung Kompetenz-Update Dach und Fassade Der Hagebau erhielten die Teilnehmer aktuelle Informationen zu den Risiken und Potenzialen der Branche. Veranstaltet wurde das Event, das erstmalig in dieser Form stattfand, vom Hagebau-Spezialisierungssystem Dach und Fassade Fachhandel. In insgesamt 15 Workshops konnten sich die Teilnehmer aus dem Innen- und Außendient der Gesellschafterhäuser über ein breites Spektrum fachlicher Themen informieren. Daneben wurden aktuelle Branchenthemen diskutiert sowie Produkt- und Systemlösungen der Vertragspartner und der Zulieferindustrie vorgestellt. Informationen zu Änderungen im Regelwerk des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), die Christian Anders, ZVDH-Bereichsleiter Technik, vorgestellt wurden, rundeten die zweitägige Veranstaltung ab. Der Zimmerermeister Bernd Beneke aus dem Vorstand des Bundesverbandes innovativer Handwerker für erneuerbare Energien (BIHEE) zeigte anhand der Entwicklung in seinem eigenen Unternehmen auf, welche Chancen Photovoltaik-Lösungen bieten können, deren Nachfrage angesichts der rasant steigenden Energiepreise extrem steigt.
13.07.2022

Bauwirtschaft nähert sich der Rezession

Die deutschen Unternehmen schauen pessimistischer auf das laufende Jahr. Die neue Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass ein Viertel der Unternehmen eine sinkende Produktion erwartet. Im Bausektor überwiegen die schlechten Aussichten sogar – zudem wollen Unternehmen dort weniger investieren, der Personalbestand schrumpft. Gründe liegen in den Belastungen durch die Corona-Pandemie, die unsichere geopolitische Lage infolge des Krieges in der Ukraine, steigende Energiekosten und allgemeine Preissteigerungen. Für die IW-Konjunkturumfrage wurden im Juni 2022 fast 2.300 Unternehmen aus ganz Deutschland befragt. Ein Viertel von ihnen rechnet in diesem Jahr damit, weniger zu produzieren als im Vorjahr. Zwar sind die Optimisten mit 37 Prozent immer noch in der Mehrheit, jedoch schrumpfte ihr Anteil seit dem Spätherbst 2021 um zwölf Prozentpunkte.
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