Lothar Fischer hat Dieffenbacher zum 30. April 2026 planmäßig verlassen. Stefan Zipf übernimmt beim Eppinger Maschinen- und Anlagenbauer die Position des technischen Geschäftsführers.
Die Messe Interforst und die Brancheninitiative „Holz rettet Klima“ gehen eine Partnerschaft ein. Zur Interforst vom 15. bis 18. Oktober 2026 in München plant die Initiative einen Messestand sowie weitere Kommunikationsmaßnahmen auf dem Messegelände.
Die EU-Kommission hat ihre Überprüfung der EU-Entwaldungsverordnung sowie neue Leitlinien und FAQs zur Anwendung der Verordnung vorgelegt. Der Hauptverband der Holzindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe kritisieren die Vorschläge als unzureichend. Auch aus Österreich kommt Kritik.
Schüco bündelt sein Kunststoffgeschäft in Spanien und Portugal in der neu gegründeten Schüco Polymer Iberia S.L. Die Tochtergesellschaft soll Partner in beiden Märkten gezielter betreuen, Logistik und Service stärken und das Angebot stärker auf regionale Anforderungen ausrichten.
Das ifo Institut meldet eine deutlich verschlechterte Versorgung mit Vorprodukten in der Industrie. Im April berichteten 13,8 Prozent der Unternehmen von Engpässen bei der Materialbeschaffung.
Die Jordan Gruppe baut ihr Holzgeschäft mit ehemaligen Klöpferholz-Standorten aus. Das Kasseler Unternehmen hat Standorte in Erfurt, Schleusingen und Aschaffenburg übernommen; das Verkaufsteam in Magdeburg wurde in den bestehenden Jordan-Standort integriert. In Erfurt entsteht zudem ein Kompetenzzentrum Holzbau.
Dieffenbacher hat im MDF-Werk von Unilin im französischen Bazeilles eine Fiber2Fiber-Anlage in Betrieb genommen. Die Technologie gewinnt Fasern aus alten Faserplatten zurück und ermöglicht damit die Herstellung neuer Faserplatten aus Recyclingfasern.
Nach der Übernahme der Markenrechte an Mocopinus integriert die Cordes-Gruppe die Marke in ihr Tochterunternehmen Osmo. Ausgewählte Produkte bleiben erhalten und erweitern vor allem das Angebot im Bereich Fassadenholz.
Der DeSH begrüßt die neue Waldstrategie Nordrhein-Westfalens und fordert, Waldbewirtschaftung und Holzverwendung bei der Umsetzung zusammenzudenken. Zugleich fordert er eine langfristige Rohstoffsicherung, lehnt Flächenstilllegungen ab und plädiert für Ansätze, die Naturschutz und forstwirtschaftliche Nutzung verbinden.
Uzin Utz schließt die Konzernstrategie „Passion 2025“ erfolgreich ab und startet 2026 die neue Wachstumsstrategie „Grow Bigger“. Der Komplettanbieter von Bodensystemen erzielte 2025 erstmals einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 476,0 Millionen Euro.