Der deutsche Fenstermarkt entwickelte sich 2025 besser als noch im Herbst erwartet. Die Herstellererlöse stiegen auf 4,46 Milliarden Euro, vor allem die Sanierung stützte den Markt.
Die Thermoholzproduktion der in der International ThermoWood Association (ITWA) zusammengeschlossenen Hersteller ist 2025 auf 312.267 m³ gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von knapp zehn Prozent. Damit wurde die Marke von 300.000 m³ erstmals überschritten.
Parador produziert seit Ende 2025 an seinen Standorten CO₂-neutral und baut sein Nachhaltigkeitsengagement weiter aus. Dazu gehört auch eine Partnerschaft mit EcoTree, die auf klimaresiliente Wälder und langfristige CO₂-Bindung zielt. Rückenwind erhält das Unternehmen durch den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Holzverarbeitung.
Pallmann hat den Außendienst in Österreich neu besetzt: Seit Januar 2026 betreut Stefan Ramprecht als Fachberater die Region Kärnten / Steiermark.
Uzin Utz beteiligt sich an der Gropyus AG und erweitert damit sein Engagement im seriellen Wohnungsbau. Das Unternehmen aus Ulm investiert in einen Anbieter für industriell gefertigte Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise mit Sitz in Wien.
Für das insolvente Industriehobelwerk aus Ulm ist keine Fortführungslösung gefunden worden. Im Investorenprozess fand sich kein Investor für das operative Geschäft. Die Standorte Ulm, Karlsruhe und Ammelshain werden stillgelegt.
Die Holzindustrie warnt vor Folgen der EU-Wiederherstellungsverordnung für Waldbewirtschaftung und Rohstoffversorgung. Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie sieht Risiken für die gesamte Wertschöpfungskette und unterstützt eine Bundesratsinitiative aus Bayern.
Der Freistaat Bayern stellt das Holzbauförderprogramm „BayF Holz“ ein. Neue Anträge sind bereits nicht mehr möglich. Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel sieht darin ein falsches Signal für Bauwirtschaft und Klimaschutz.
Der österreichische Fenstermarkt lag 2025 leicht über dem Vorjahresniveau. Das zeigen aktuelle Daten des Marktforschungsinstituts Branchenradar. Maßgeblich für die stabile Marktentwicklung bei Fenstern und Hebeschiebetüren in Österreich war der Neubau von Einfamilienhäusern.