14.10.2021
Branchentag 2021: klimafreundlich durch Aufforstungsprojekt
Die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher zu spüren. Vor allem der Wald, als Klimaschützer Nummer 1, ist in seiner Existenz durch Dürre, Hitze, Waldbrände, Stürme und Schadorganismen immer mehr bedroht. Um ihren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten, entschließen sich mehr und mehr Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen dazu, selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auch der Branchentag Holz wird in diesem Jahr erneut klimafreundlich durchgeführt. "Der GD Holz, als Veranstalter des Branchentags, arbeitet schon seit einiger Zeit vertrauensvoll mit Fairventures Worldwide zusammen und wird auch in diesem Jahr die verursachten CO2-Emissionen durch Unterstützung von Aufforstungsprojekten kompensieren", so GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel.
14.10.2021
Kräftiger Umsatzanstieg der Fertighausindustrie
Die Fertighausbranche glänzt mit steigenden Umsatzzahlen und einem hohen Auftragsbestand. Von Januar bis Juli 2021 – so weit reichen die amtlichen Baugenehmigungszahlen zurück – wurden bundesweit 67.507 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 15.330 in Fertigbauweise. Das entspricht einem Marktanteil von 22,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Baugenehmigungszahl insgesamt um 10,8 Prozent an, während der Fertigbau deutlich um 14,7 Prozent zulegte, meldet der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). "Wir rechnen für 2021 mit einem Marktanteil in Rekordhöhe von rund 23 Prozent. Damit kommen wir unserer nächsten Zielmarke von 25 Prozent ein gutes Stück näher", sagt BDF-Präsident Hans Volker Noller. Vor fünf Jahren hatte der bundesweite Marktanteil bei knapp 18 Prozent gelegen. In einigen Bundesländern – allen voran in Baden-Württemberg (39,6 Prozent) und Hessen (36,8 Prozent) – liegt der Marktanteil weit über dem Bundesdurchschnitt.
13.10.2021
Hartmut Richter verstorben
Hartmut Richter, Aufsichtsratsvorsitzender von Richter Baustoffe und ehemaliger Aufsichtsratschef der Hagebau, ist am vergangenen Freitag, 8. Oktober 2021, plötzlich und unerwartet verstorben. Das teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Richter wurde 72 Jahre alt. Er hat 43 Jahre in dem Lübecker Baustoffhandelsunternehmen in dritter Generation gewirkt. Im Jahr 2017 wechselte er als Vorsitzender in den Aufsichtsrat, sein Sohn Johannes Richter war bereits 2016 in die Geschäftsführung eingetreten. Dem Aufsichtsrat der Hagebau hatte Hartmut Richter 20 Jahre lang angehört, seit 2009 als Vorsitzender. Aufgrund der satzungsgemäßen Altersgrenze war er 2016 aus dem Gremium ausgeschieden.
13.10.2021
Vertieftes Wissen rund um den Schutz von Holz
Auch wenn das neue, in dritter Auflage erschienene Begleitheft zur Folienserie Holzschutz primär als Ergänzung zu der im November 2017 veröffentlichen Power-Point-Präsentation konzipiert wurde, so ist es doch viel mehr. Es ist mit nahezu 150 Seiten nicht nur die bisher umfangreichste Publikation der Deutschen Bauchemie in seiner Verbandsgeschichte, sondern auch ein in dieser Form einmaliges Kompendium, in dem die wesentlichen Kernthemen des Holzschutzes aufgegriffen und in einen Gesamtzusammenhang gestellt werden ‒ von den Holzeigenschaften und Schädlingen über Holzschutz und Holzschutzmittel bis hin zu aktuellen nationalen und europäischen gesetzlichen und normativen Regelungen.
12.10.2021
Jordan übernimmt Großhändler Viehoff Fournituren
Der in Mitteleuropa führende Anbieter von Bodenbelägen für Handwerk und Fachhandel, W. & L. Jordan, erweitert für die Marke Joka sein Absatzgebiet in den Niederlanden. So hat das Familienunternehmen am 6. Oktober 2021 den niederländischen Großhändler Viehoff Fournituren B. V. rückwirkend zum 1. Januar 2021 in die Jordan-Gruppe integriert. Unter Leitung von Dennis Viehoff und unter Mitwirkung von Miranda Viehoff in Human Resource Management, Administration und Marketing werden alle 20 Mitarbeiter übernommen. Der Betrieb und das Sortiment werden vollumfänglich fortgeführt und schrittweise um das Joka Produkt- und Serviceangebot erweitert.
12.10.2021
Tegernseer Dielenwerk stellt sich neu auf
Das Tegernseer Dielenwerk stellt Geschäftsführung und Verkauf neu auf. Heiko Vossler hat mit der Neugründung als Tegernseer Dielenwerk GmbH die Position des Geschäftsführers bei der oberbayerischen Manufaktur für maßgefertigte Holzböden und Raumelemente angetreten. Zuvor war der 49-Jährige bereits als Projektmanager und Vertriebsleiter im Unternehmen tätig. Mehr als 15 Jahre lang war Vossler bei der Markus Schober Innenausbau und Bodendielen GmbH in Miesbach beschäftigt. Dort sammelte er zunächst als Verleger und Monteur umfassendes Praxiswissen. Als späterer Fachbauleiter und Projektmanager konnte er diese Kenntnisse weiter vertiefen sowie weitreichende Erfahrungen auf Vertriebsebene sammeln. "Das Tegernseer Dielenwerk steht neben Handwerk für Außergewöhnlichkeit. Wir haben uns auf raumlange Dielen für höchste Ansprüche spezialisiert, um unseren Kunden Holzböden in Perfektion anzubieten", sagt Vossler. Mit Peter Jansen, der seit 1. Oktober 2021 als neuer Verkaufsleiter für das Tegernseer Dielenwerk tätig ist, baut das Unternehmen zudem seine nationalen und europäischen Geschäftsbereiche weiter aus. Jansen ist seit über drei Jahrzehnten in der Holzbranche beschäftigt.
11.10.2021
Neuhofer: Wachstum geht weiter
Wie FN Neuhofer mitteilt, wurde im August dieses Jahres ein Mehrfamilien-Wohnhaus mit dreizehn Mietwohnungen für die Mitarbeiter des österreichischen Familienunternehmens in unmittelbarer Nähe des Firmengeländes in Zell am Moos fertiggestellt. Die gesamte Wohnfläche beträgt 1.075 m². Die ersten Mieter sind bereits eingezogen. Als Grund für diese Investition nennt der Zubehörlieferant für Boden, Wand und Decke das anhaltende Wachstum des Unternehmens und die damit einhergehenden laufenden Neueinstellungen von Mitarbeitern. Zudem investiert FN Neuhofer in eine zusätzliche Lagerhalle sowie in eine neue Hobelanlage.
11.10.2021
Binder Holz vor Kauf von BSW Timber
Die familiengeführte Binderholz Gruppe mit Sitz im österreichischen Fügen in Tirol, als größter Holzindustriebetrieb in Deutschland mit fünf Produktionsstandorten, beabsichtigt den Kauf der britischen BSW Timber Ltd. mit Sitz in Earlston, Schottland. Die BSW Timber Ltd. ist mit einem Umsatz von rund 700 Millionen Pfund Sterling und einer Produktionskapazität von über 1,2 Millionen Kubikmeter Schnittholz pro Jahr die größte Sägewerksgruppe im Vereinigten Königreich. Nach der geplanten Übernahme wird Binderholz mit einem kumulierten Jahresumsatz in Höhe von rund 2,2 Mrd. Euro und rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Europas größte Gruppe im Segment der Sägewerks- und Massivholzverarbeitungsindustrie. Der Markenname BSW soll nach Integration in die Binderholz Gruppe erhalten bleiben, meldet Binder Holz. Das bisherige Management wird das Unternehmen weiterführen. Mit dem Haupteigentümer Endless LLP wurde bereits eine Einigung über die Anteilsübernahme erzielt, über die Transaktionssumme wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss soll noch im Jahr 2021 stattfinden, vorbehaltlich der Zustimmung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde und der britischen Financial Conduct Authority (FCA).
11.10.2021
Gemeinsame Arbeit an Zukunftsthemen
Das bundesweite 81fünf-Netzwerk aus Zimmereien, Holzbau-Unternehmen, Planern und Architekten hat seine Jahrestagung in diesem Jahr auf drei Regionaltreffen aufgeteilt. Sie fanden im Laufe des Septembers in Lüneburg, Essen und Ostfildern statt. Die Partner trafen sich erstmals wieder in größerer Runde, um sich über aktuelle Entwicklungen im Holzbau auszutauschen und zu diskutieren.
08.10.2021
Holzland: Umsatz über Vorjahreswert
Die Holzland-Kooperation steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu. Zum 30. September lag der zentralregulierte Brutto-Umsatz bereits fast bei einer Milliarde Euro. "Wir liegen aktuell 25 Prozent über dem Vorjahreswert. Das ist bemerkenswert, zumal alle Standorte zulegen konnten", sagt Holzland-Geschäftsführerin Nicole Averesch. Konkret liegt der Umsatz nach Ende des dritten Quartals bei 968 Millionen Euro brutto. Besonders stark zulegen konnten die Mitglieder aus Österreich ( plus 31,1 Prozent), der Schweiz (plus 23,7 Prozent) und Belgien (plus 42,3 Prozent). In Deutschland lag der Zuwachs im Vergleich zum vorigen Jahr bei plus 23,6 Prozent.