29.09.2021

Bauvista agiert künftig mit Doppelspitze

Bauvista strukturiert sich neu. Künftig agieren der DIY-Einzelhandel und der Baustofffachhandel enger verzahnt. Dafür bilden nun Jörg Kronenberg und Johannes Häringslack die neue Doppelspitze. "Jörg Kronenberg und Johannes Häringslack leben unseren Fusionsgedanken", sagt Stephan Eichhorn, Aufsichtsratsvorsitzender der Bauvista. "Die noch engere Verzahnung der beiden Segmente DIY-Einzelhandel und Baustofffachhandel zum Wohle unserer Gesellschafter war und ist das das primäre Ziel seit Gründung der Kooperation. Mit der neuen Doppelspitze werden noch mehr gemeinsame Synergien gehoben und die Zusammenarbeit verstärkt, von der beide Segmente profitieren. Die Identität der Säulen DIY-Einzelhandel und Baustofffachhandel bleiben weiterhin gewahrt, um den speziellen Anforderungen des jeweiligen Segments gerecht zu werden."
28.09.2021

Matthias Koopmann wechselt zur Holzallianz EVH

Matthias Koopmann wechselt von der Hagebau-Zentrale in die Geschäftsleitung des Einkaufsverbundes Holz (EVH). Koopmann wird für den EVH zunächst als Prokurist tätig sein. "Mit Matthias Koopmann gewinnen wir einen erfahrenen Fachmann, der die Branche sehr gut kennt. Gemeinsam möchten wir den EVH weiter voranbringen und weiterhin erfolgreich in die Zukunft führen", sagt EVH-Geschäftsführer Ulrich Pratschke. Der 46-jährige Koopmann war seit 2019 bei der Hagebau als Bereichsleiter Einkauf Holz beschäftigt. Beim EVH wird ein Schwerpunkt seiner Arbeit darauf liegen, neue Gesellschafter für den Einkaufsverbund zu gewinnen. Des Weiteren wird Koopmann als Teil der Geschäftsleitung für die Lieferantenbeziehungen sowie die Einkaufsbündelung und Gesellschafterkommunikation mitverantwortlich sein. Insgesamt bündelt der Verbund ein Einkaufsvolumen von aktuell 600 Millionen Euro. Mit der Erweiterung der Geschäftsleitung um Matthias Koopmann strebt der EVH eine Fortsetzung seines starken Umsatzwachstums an.
28.09.2021

Homann Holzwerkstoffe: Umsatz steigt um 34 Prozent

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH, einer der führenden europäischen Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie, steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2021 von 117,4 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 156,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich auf 12,9 Mio. Euro (H1 2020: 5,3 Mio. Euro). Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH: "Mit unserer Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021 sind wir, vor allem vor dem Hintergrund der pandemiebedingt herausfordernden Gesamtsituation, sehr zufrieden. Die für uns relevanten Absatzmärkte zeigen eine ungebremst hohe Nachfrage nach unseren HDF-/MDF-Platten."
27.09.2021

Egger: Auszeichnungen für Nachhaltigkeitsleistung

Nachhaltiges Wirtschaften versteht die Egger Gruppe als ist ein bedeutender Bestandteil der Unternehmensstrategie. Diese Bemühungen spiegeln sich auch in der Bewertung durch externe Institutionen wider. Egger konnte zwei Auszeichnungen in Nachhaltigkeitsratings erzielen: den Prime-Status im ISS ESG-Corporate Rating sowie die EcoVadis-Silbermedaille.
27.09.2021

Zehn Prozent Umsatzwachstum bei Haustüren erwartet

Von den wirtschaftlichen Verwerfungen im Jahr 2020 blieb der Markt für Haustüren (ohne Wohnungseingangstüren) weitgehend unberührt. Laut aktuellem Branchenradar Haustüren in Deutschland wuchs das industriell erzeugte Segment im vergangenen Jahr um drei Prozent gegenüber Vorjahr. Die Herstellererlöse klettern damit auf rund 544 Millionen Euro. Für Wachstumsimpulse sorgen nicht zuletzt der Sanierungsmarkt sowie eine rege Nachfrage nach hochwertige Sicherheitstüren aus Aluminium-/Metallverbund. Im Vergleich zu 2019 wuchs im Premiumsegment der Absatz um 4,8 Prozent gegenüber Vorjahr und der Umsatz um 3,8 Prozent. Die Nachfrage nach Haustüren aus Kunststoff entwickelte sich hingegen nur seitwärts, Holztüren und Nicht-Sicherheitstüren verloren an Terrain.
24.09.2021

BIM-Tage überzeugen mit hybridem Eventformat

Mit den zweiten BIM-Tagen Deutschland wurden die Vorteile eines hybriden Eventformats für Erkenntnisgewinn zu den drängenden Fragen in der digitalen Transformation und für einen besseren Klimaschutz erfolgreich unterstrichen. Der Kongress war mit hochkarätigen Sprechern aus Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und Politik besetzt - live übertragen aus dem Allianz Forum am Brandenburger Tor. Der Online-Zugang für Interessenten aus Planen, Bauen und Betreiben erzielte eine große Reichweite der 60 Sprechern. Die begleitende virtuelle Messe mit weiteren 30 Vorträgen am zweiten Tag führte zu gezielter Interaktion zwischen den 60 Ausstellern und den über 2.800 Besuchern.
24.09.2021

Destatis: Mehr Aufträge im Bauhauptgewerbe

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2021 kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent höher als im Juni 2021. Im Vergleich zum Juli 2020 war der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Juli 2021 um 1,4 Prozent höher. In den ersten sieben Monaten 2021 stiegen die realen Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent.
23.09.2021

Österreichische Holzbauindustrie mit neuem Vorsitzenden

Dr. Manfred Gaulhofer ist neuer Vorsitzender der Berufsgruppe Bau des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs. Er wurde am 23. September 2021 einstimmig gewählt und folgt auf Helmuth Neuner, dem langjährigen Wirtschaftsdirektor des Stiftes Admont. Gaulhofer ist optimistisch über die Aussichten des Bauens mit Holz: "Die Holzbauindustrie bietet die besten Lösungen, um eine klimaneutrale und kreislauforientierte Wirtschaft zu verwirklichen. Mit Holzbauten entsteht ein zweiter Wald, der langfristig Kohlenstoff speichert und das Klima schützt. Je mehr Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verbaut wird, desto besser für die nächsten Generationen."
22.09.2021

Wem gehören Österreichs Wälder?

Das Beraternetzwerk Kreutzer Fischer & Partner hat eine Bestandsanalyse des Waldbesitzes in Österreich veröffentlicht. Laut Einschätzung der Berater ist der Waldbesitz in der Alpenrepublik dabei "höchst ungleich" verteilt. Konkret waren im Jahr 2020 in Österreich rund 37.400 Quadratkilometer mit Wäldern bedeckt. Das entsprach in etwa 45 Prozent der gesamten Staatsfläche. Rund 72 Prozent davon befanden sich in Privatbesitz. Alles in allem gab es in Österreich im vergangenen Jahr fast 140.000 private Waldbesitzer. Dem überwiegenden Anteil (knapp 138.000) von ihnen gehörten Wälder bis zu einer Fläche von 200 Hektar, die insgesamt 49 Prozent der gesamten Waldfläche in Österreich stellten. Der durchschnittliche Waldbesitz in dieser Gruppe lag bei 13 Hektar. Weitere etwa 1.650 Waldbesitzer teilen sich den heimischen Großwald. Darunter versteht man Waldflächen über 200 Hektar. Auf Großwälder entfielen 25 Prozent des österreichischen Waldes. Im Durchschnitt gehörten den Eigentümern eines Großwaldes rund 562 Hektar. Nicht ganz zehn Prozent des Waldes waren im Grundbuch als Gemeinschaftswald eingetragen und gehörten damit beispielsweise Genossenschaften oder der Kirche. Der Rest befand sich in öffentlicher Hand, wobei die Bundesforste mit 510 Quadratkilometer nicht nur der mit Abstand größte Waldbesitzer in Österreich waren, sondern auch 81 Prozent des öffentlichen Waldes besaßen.
22.09.2021

Fenstermarkt in Deutschland wächst robust

In den letzten zehn Jahren wuchs der Fenstermarkt nur in Deutschland robust. In Österreich und der Schweiz sank die Nachfrage indessen um durchschnittlich etwa ein bis zwei Prozent pro Jahr, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Fenstern des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse. Wenngleich im heurigen Jahr die Nachfrage nach Fenstern im gesamten deutschsprachigen Raum bislang substanziell wächst, zeigt ein Blick in den Rückspiegel doch ein differenziertes Bild. Denn zwischen 2010 und 2020 erhöhte sich nur in Deutschland der Absatz robust. Die Anzahl der verkauften Fensterflügel stieg im Durchschnitt um 1,9 Prozent pro Jahr, von knapp zwölf Millionen auf 14,5 Millionen im vergangenen Jahr. Angeschoben wurde der Markt im Wesentlichen vom Neubau und hier insbesondere vom Geschoßwohnbau. In Österreich und in der Schweiz schrumpfte der Bedarf indessen signifikant. In Österreich verringerte sich das Absatzvolumen um durchschnittlich 1,8 Prozent pro Jahr, in der Schweiz um 0,9 Prozent. Im Jahr 2020 wurden in Österreich knapp 2,2 Millionen Fensterflügel verkauft, in der Schweiz rund 1,9 Millionen Stück. Für den Rückgang zeichnete in beiden Ländern im Wesentlichen ein erodierender Renovierungsmarkt verantwortlich. Allerdings konnte der Abschwung zumindest in Österreich erlösseitig durch steigende Preise abgefangen werden. Denn während in der Schweiz sich die Preise in den letzten zehn Jahren nur seitwärts entwickelten und in Deutschland der Durchschnittspreis im Mittel um 0,9 Prozent anzog, lag der Preisauftrieb in Österreich bei satten 2,4 Prozent pro Jahr, wodurch der Marktumsatz zumindest moderat expandierte.
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