27.01.2022

HDE fordert Abschaffung von 2G beim Einkauf

Nach dem Bund-Länder-Treffen zu Corona fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die politischen Entscheidungsträger zur Rückkehr zu sachgemäßen Corona-Maßnahmen und zur Aufhebung der 2G-Regel im Einzelhandel auf. Der Einkauf mit Maske, Abstand und Hygienemaßnahmen sei sicher, 2G im Handel deshalb in keinster Weise geboten. Da 2G bei vielen davon betroffenen Händlern zu massiven Umsatzverlusten führt, fordert der Verband deutlich verbesserte und wirksame Corona-Hilfen.
27.01.2022

Softwareanbieter Remira und Roqqio fusionieren

Der Supply-Chain-Spezialist Remira und Roqqio, Anbieter von Omnichannel-Commerce-Softwarelösungen, schließen sich unter dem weiterentwickelten Markendach Remira zusammen. Mit rund 500 Mitarbeitern und einem kumulierten Jahresumsatz von 50 Millionen Euro entsteht eines der größten Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. "Mit dem Zusammenschluss gehen wir den nächsten logischen Schritt in unserer Unternehmensstrategie", erklärt Stephan Unser, CEO von Remira. "Insgesamt betreuen wir rund 8.000 Kunden. Und das nach wie vor zu 80 Prozent von Deutschland aus. Wir zählen damit zu den wichtigsten deutschen Softwareunternehmen."
26.01.2022

Steigende Preise retten leichtes Umsatzplus

Der Aufschwung am Markt für Bodenbelags-und Parkettkleber verlor im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt. Laut aktuellem Branchenradar Bodenbelags- und Parkettkleber in Deutschland wuchsen die Herstellererlöse im Jahr 2021 nur noch moderat um 1,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 195,3 Millionen Euro. Zudem war das Wachstum ausschließlich preisgetrieben, sank doch die Nachfrage um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr. Der Preisauftrieb resultierte im Wesentlichen aus höheren Rohstoffkosten.
26.01.2022

IW: Corona kostet Wirtschaft 350 Milliarden

Die Ausfälle der deutschen Wirtschaft sollen sich seit Anfang der Corona-Pandemie vor zwei Jahren auf rund 350 Milliarden Euro belaufen, wie Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen. Im ersten Quartal dieses Jahres könnten möglicherweise weitere 50 Milliarden Euro hinzukommen. Wie die Autoren anlässlich des Jahrestags des Ausbruchs der Pandemie schreiben, wird die Erholung Jahre dauern. Demnach gaben die Deutschen laut Hochrechnungen in den vergangenen zwei Jahren 270 Milliarden Euro weniger für ihren Konsum aus – das sind rund 3.000 Euro pro Kopf. Außerdem investierten Unternehmen rund 60 Milliarden Euro weniger. Gleichzeitig fingen Staatsausgaben und Exporte die Wirtschaft im zweiten Jahr (2021) zumindest teilweise auf. Grundlage der IW-Berechnungen ist die Gegenüberstellung der realen Entwicklung der vergangenen zwei Jahre zu Modellrechnungen, in denen die Corona-Pandemie nicht stattgefunden hätte. Grund zur Hoffnung gebe die neue Omikron-Variante, meint IW-Ökonom Michael Grömling: "Sollten wir in diesem Jahr in die endemische Phase eintreten, dürfte es wieder bergauf gehen. In den nächsten Jahren braucht es ein kräftiges Wachstum, um die bislang aufgelaufenen Einbußen wieder wettzumachen."
25.01.2022

Lieferketten: GD Holz meldet Diskussionsbedarf an

Mitte November 2021 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten angenommen. Der Verordnungsentwurf soll die Entwaldung in globalen Lieferketten über Auflagen für Risikoprodukte, deren Erzeugung Wälder weltweit gefährden könnten, eindämmen. Dazu gehören u. a. Rindfleisch, Soja, Palmöl sowie auch Holz. Der Europäische Holzhandelsverband (ETTF) sowie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) haben in den letzten Wochen an verschiedenen Anhörungen zum Verordnungsentwurf teilgenommen und ihre Bedenken zur Umsetzung geäußert. Die Verordnung wird die aktuell gültige Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR) ersetzen, die Sorgfaltspflicht zum Import von Holz wird in die neue Verordnung integriert.
25.01.2022

Breite Kritik an Stopp für KfW-Förderung

Auf breite Kritik stößt der vorläufigen Stopp der KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude (BEG). Unter anderem erklären dazu die Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), Achim Hannott und Georg Lange: "Dieser Schritt kommt in seiner Grundsätzlichkeit völlig überraschend und trifft die gesamte Bauwirtschaft ebenso wie unzählige Bauherren und Investoren. Die Fertighausindustrie nutzt in 90 Prozent ihrer Bauvorhaben diese Förderung, um energieeffiziente Gebäude zu realisieren. Das fatale an dem Förderstopp ist, dass nicht nur Vertrauen zerstört wird, nicht nur viele Finanzierungen plötzlich in der Luft hängen, sondern auch keine schlüssigen Alternativen oder Folgeregelungen vorhanden sind und im Zweifel monatelang auf sich warten lassen werden." Der Bundesverband Deutscher Fertigbau fordere deshalb, dass die zukünftige Neubauförderung den wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes berücksichtigt.
25.01.2022

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe geht deutlich zurück

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2021 kalender- und saisonbereinigt 7,1 Prozent niedriger als im Oktober 2021. Im Vergleich zum November 2020 war der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im November 2021 ebenfalls um 7,1 % niedriger. In den ersten elf Monaten 2021 stiegen die realen Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum dagegen um 1,3 Prozent.
24.01.2022

Brancheninitiative Klimaschutz Holzindustrie erfolgreich

Mit einer gut besuchten digitalen Veranstaltungsreihe zu Klimaschutzstrategien, nachhaltigen Mobilitätskonzepten und CO2-Bilanzierungen für Unternehmen im November und Dezember hat der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) das erste Jahr seiner Brancheninitiative Klimaschutz Holzindustrie erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 50 Betriebe sind mittlerweile Teil der Initiative, deren Ziel eine klimaneutrale Holzindustrie ist.
21.01.2022

Wende auf dem Wohnungsmarkt?

Deutschland steht vor einer "greifbaren Wende auf dem Wohnungsmarkt". Davon ist das Verbändebündnis "Soziales Wohnen" überzeugt. Die Ampel-Regierung in Berlin müsse dazu allerdings mindestens sechs Milliarden Euro an Fördergeldern bereitstellen – allein für das soziale und bezahlbare Wohnen. Nur so werde es gelingen, die geplanten 100.000 Sozialwohnungen und zusätzlich noch einmal 60.000 bezahlbare Wohnungen, die notwendig seien, pro Jahr nach den aktuell geltenden Energiespar-Standards neu zu bauen. Entscheidend sei, wie viel der Klimaschutz dem Staat beim Neubau wert sei. Er müsse ansonsten auch bereit sein, noch tiefer in die Tasche zu greifen: So mache der maximale Klimaschutz bei Wohngebäuden (Effizienzhaus 40) sogar eine staatliche Förderung von 12,9 Milliarden Euro pro Jahr erforderlich. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Wohnungsbau-Studie, die das Pestel-Institut (Hannover) im Auftrag vom Verbändebündnis "Soziales Wohnen" durchgeführt hat.
21.01.2022

Classen mit neuem Unternehmensslogan

"Floors For A Better Tomorrow" ist ab sofort der neue Unternehmensslogan der Classen Gruppe. Er beschreibt die im Unternehmen etablierte Philosophie des international führenden Herstellers wohngesunder Laminatböden sowie des Werkstoffs Ceramin für PVC-freie und recycelbare Kunststoffböden.
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