04.07.2019
Egger-Werk in Polen nimmt Produktion auf
Am 28. Juni 2019 hat der Egger-Produktionsstandort für rohe und beschichtete Spanplatten im polnischen Biskupiec seinen Betrieb aufgenommen. In dieses 19. Werk der Gruppe investierte Egger rund 440 Mio. Euro. Der neue Standort schafft 400 direkte und 600 indirekte Arbeitsplätze. Mit einer Kapazität von jährlich bis zu 650.000 m³ wird Egger Biskupiec den bisherigen Spanplattenimport für Polen -- einer der größten Möbelproduzenten der Welt -- ablösen.
04.07.2019
Ultsch: Mehr Lagerfläche dank Trex-Nachfrage
Die Ultsch GmbH, Fachgroßhändler für Fassaden- und Terrassensysteme, hat ihre Lagerkapazitäten um über 6.000 m² erweitert. Hauptgrund dafür ist die wachsende Nachfrage nach den ummantelten Verbundstoffdielen von Trex. Der Ausbau der Hallen- und Freiflächen an den drei Standorten des Unternehmens hat einen Gesamtwert von fast 1,5 Mio. Euro. Ultsch importiert Trex-Produkte seit Anfang 2016 und ist deutscher Vertriebspartner des Herstellers.
04.07.2019
Jedes zweite Unternehmen durch disruptive Entwicklungen bedroht
47 Prozent der Führungskräfte in Deutschland sind davon überzeugt, dass sich das eigene Unternehmen in großer Disruptionsgefahr befindet. Wie der von der Unternehmensberatung Staufen ermittelte "Change Readiness Index 2019" zeigt, hat damit die Angst, von innovativen Entwicklungen aus dem Markt gedrängt zu werden, deutlich zugenommen. Für den Index wurden im Rahmen der Studie "Erfolg im Wandel" mehr als 400 Top-Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt. Die komplette Untersuchung wird Anfang Juli auf dem "BestPractice Day 2019" – Europas führendem Lean-Management-Kongress – vorgestellt.
03.07.2019
Danzer schließt französisches Werk Souvans
Der internationale Laubholzverarbeiter Danzer schließt sein Werk in Souvans/Frankreich. Grund sei, dass der französische Standort, der sich auf das Messern von Parkettdecklagen in Eiche spezialisiert hat, sich mit einer sinkenden Nachfrage nach Furnier sowie einer ungünstigen Rohmaterialversorgung konfrontiert sehe, wie das Unternehmen mitteilt. Aufgrund dieser Umstände sehe sich das Unternehmen gezwungen, das Werk zu schließen.
02.07.2019
IFN-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
Auf ihrer Mitgliederversammlung am 28. Juni 2019 in Bad Honnef haben die Mitglieder der Initiative Furnier + Natur e.V. (IFN) einen neuen Vorstand gewählt. Axel Groh, Inhaber des gleichnamigen Furnierunternehmens Schorn & Groh aus Karlsruhe, wurde zum dritten Mal einstimmig für drei Jahre als Vorsitzender wiedergewählt.
02.07.2019
Stimmung in der Galabau-Branche unverändert gut
Die Galabau-Unternehmer in Deutschland schätzen die wirtschaftlichen Aussichten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau trotz der gesamtwirtschaftlichen Abschwächung weiterhin als gut ein. Dies geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hervor. Knapp 97 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Aussichten der Branche als positiv. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Angaben zur aktuellen Auftragslage. Demnach geben etwas mehr als 94 Prozent der Galabau-Unternehmen an, dass die Auftragslage besser oder gleichbleibend gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist. BGL-Präsident Lutze von Wurmb sieht die Branche deshalb weiterhin gut aufgestellt: "Das aktuelle Stimmungsbild zu den wirtschaftlichen Aussichten der Galabau-Branche ist im Gegensatz zu anderen Branchen weiterhin positiv. Wir sind trotz der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen vor denen Deutschland steht, optimistisch, dass die Betriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus auch in Zukunft als starker Wirtschaftsmotor agieren und gute Zukunftsperspektiven haben."
01.07.2019
Heco-Schrauben: Achim Carstanjen übernimmt Geschäftsführung
Der Schramberger Schraubenhersteller Heco-Schrauben hat einen neuen Geschäftsführer ernannt: seit heute, 1. Juli 2019, verantwortet Achim Carstanjen die Geschäfte der Heco-Gruppe, wie das Unternehmen mitteilt. Er übernimmt den Verantwortungsbereich von Guido Hettich, der seine Arbeitszeit sukzessive reduzieren und sich in den nächsten Monaten ausgewählten Projekten widmen möchte.
27.06.2019
Stärken unter einem Dach gebündelt
HMTX Industries, weltweit tätiger Bodenbelagshersteller mit einem Umsatz von rund 700 Mio. Dollar, ist seit Anfang Juni offiziell das Dach für die wachsenden Unternehmen der Gruppe. Die Zusammenführung seiner Handelsmarken unter dem neuen Dach HMTX, soll dazu beitragen, die Stärken zu bündeln, gemeinsame Visionen und Werte zu erfassen sowie die Philosophie jedes seiner Mitgliedsunternehmen besser zu kommunizieren. Das in vierter Generation geführte Familienunternehmen versteht sich als wichtige Größe auf dem internationalen Bodenbelagsmarkt. Zur neuen HMTX-Gruppe gehören fünf Unternehmen. Das operative Geschäft wird von den einzelnen Unternehmen wie bisher fortgeführt. Die Unternehmen im Einzelnen:
27.06.2019
Große Schäden in der Forstwirtschaft
Das Aufkommen an Kalamitätsholz 2018 beträgt nach Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) rund 32,4 Mio. m³. Für 2019 wird mit weiteren 35 Mio. m³ Kalamitätsholz gerechnet. Hinzu kommt der Schaden an vertrockneten Kulturen und Pflanzungen, die sich nach den jüngsten Meldungen auf über 110.000 Hektar addieren. Weitere finanzielle Belastungen für die Forstbetriebe entstünden unter anderem durch Marktstörungen. Nach Angaben der Länder sind alle Schätzungen derzeit mit großer Unsicherheit behaftet. Insbesondere die kommende Witterung hat entscheidenden Einfluss auf das weitere Schadensgeschehen.
26.06.2019
ETTF fordert mehr Einsatz für Novelle der EUTR
Der Europäische Holzhandelsverband ETTF (European Timber Trade Federation) erwartet nach der Europawahl eine zügige Umsetzung von Verordnungsvorhaben aus der letzten Legislaturperiode. "Europa hat gewählt, nun geht es darum, die anstehenden Aufgaben wie die Novelle der EUTR schnell anzugehen und im Binnenmarkt für eine gleichmäßige Umsetzung zu sorgen", so der Generalsekretär der ETTF, Thomas Goebel, Berlin. "Die gleichmäßige Umsetzung der Holzhandelsverordnung (EUTR) aus dem Jahre 2013 ist immer noch nicht überall im Binnenmarkt realisiert. Hier besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf, damit es nicht fortlaufend zu Wettbewerbsverzerrungen kommt."