Beim 51. Holzhandelstag des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz) in Erfurt ging es um Marktlage, Vorstandsnachwahl, EU-Regulierung und neue Technologien. Zehn Round Tables griffen zentrale Themen für den Holzhandel auf — von EUDR und EU-Verpackungsordnung bis Künstliche Intelligenz und Robotik.
2025 wurden in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 206.600 Wohnungen fertiggestellt — 18 Prozent weniger als im Vorjahr und so wenige wie seit 2012 nicht mehr. Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) fordert Bund und Länder auf, Bauvorschriften zu vereinheitlichen, Bürokratie abzubauen und serielles Bauen verlässlicher zu ermöglichen.
Jan Rüther wird zum 1. Juli 2026 Lieferantenmanager bei der Holzring GmbH. Der 32-Jährige bringt Branchenkenntnisse im Boden- und Innenausbau, Erfahrung im Vertrieb und Key Account Management sowie ein gewachsenes Netzwerk innerhalb der Holzring-Gesellschafterstruktur in die Kooperationszentrale ein.
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) fordert einfachere EUDR-Regeln für Länder mit geringem Entwaldungsrisiko. Der Verband warnt vor neuen Handelskonflikten mit wichtigen Handelspartnern außerhalb der EU.
Naturinform besetzt das Vertriebsgebiet Deutschland Süd neu: Veronika Simeth verantwortet künftig die Postleitzahlgebiete 80 bis 97. Sie folgt auf Hermann Krätzer, der das Gebiet zwölf Jahre betreut hat.
Uzin Utz erweitert sein Portfolio um Bauprofile und Outdoor-Systemlösungen. Die Ulmer Unternehmensgruppe übernimmt die alferproline GmbH mit Sitz in Boppard.
Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) hat sich mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Bauministerin Ina Scharrenbach ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen Energiepreise, Marktaufsicht, Rohstoffnutzung und bessere Rahmenbedingungen für das vorgefertigte Bauen mit Holz.
Der Holzhandel hat im März deutlich zugelegt. Laut GD Holz stiegen die Umsätze um zehn Prozent. Von einer echten Erholung kann dennoch noch keine Rede sein: Ein großer Teil des Plus geht auf höhere Preise zurück.
Im März 2026 wurden 21.800 Wohnungen genehmigt. Das sind 11,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bauindustrie und Baugewerbe sehen darin ein positives Signal, warnen aber vor zu viel Optimismus.
Holzfaserdämmstoffe bestehen bisher meist aus Nadelholz. Weil sich die Wälder durch Klimawandel und Waldumbau verändern, hat das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, untersucht, ob sich auch Buchenholz eignet – mit Erfolg: Die Fasern lassen sich zu Dämmmatten und Holzschaumgranulat verarbeiten.