06.03.2026

Mocopinus stellt Betrieb ein

Für das insolvente Industriehobelwerk Mocopinus ist keine Fortführungslösung gefunden worden. Im Investorenprozess gab es nach Unternehmensangaben zwar tragfähige Angebote für die Immobilien, nicht aber für das operative Geschäft. Damit endet nach mehr als 160 Jahren die Geschichte des Unternehmens. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung mündet nun in die geordnete Ausproduktion. Danach werden die Standorte Ulm, Karlsruhe und Ammelshain stillgelegt.

Bestehende Aufträge sollen noch gefertigt und ausgeliefert werden. Nicht betroffen ist die Tochtergesellschaft Lignum Finish in Aitrach. Dort dauern die Verhandlungen weiter an. Mocopinus hatte im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet und seitdem nach einer Sanierungslösung gesucht. Ein Investor für den Geschäftsbetrieb fand sich nicht.

Von der Schließung sind 270 Mitarbeiter betroffen. 180 arbeiten im Werk Karlsruhe, 60 in Ammelshain und 30 in der Verwaltung in Ulm. Sachwalter Georg Jakob Stemshorn von der Pluta Rechtsanwalts GmbH begleitet das Verfahren weiter.

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Mocopinus stellt Betrieb ein
Foto/Grafik: Mocopinus
Für das operative Geschäft von Mocopinus fand sich kein Investor
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