03.11.2026
Arbonia senkt Ausblick bei solidem Europageschäft
Arbonia passt seinen Ausblick für 2026 an. Grund ist vor allem die langsamer als erwartete Umsatznormalisierung im deutschen Geschäft. Für das Gesamtjahr rechnet der Türenhersteller nun mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 625 Mio. CHF und einem EBITDA von rund 50 Mio. CHF. Das Marktumfeld in Deutschland hat sich in den vergangenen Wochen anspruchsvoller entwickelt als erwartet. Die Nachfrage im Neubau- und Renovationsmarkt blieb hinter den bisherigen Annahmen zurück. Gleichzeitig führten geopolitische Spannungen wieder zu höheren Material- und Frachtkosten. In einzelnen deutschen Marktsegmenten entwickelte sich zudem der Auftragseingang verhaltener, während Wettbewerbs- und Preisdruck zunahmen.
In den übrigen europäischen Märkten entwickelt sich das Geschäft solide bis sehr gut. Für die Gesellschaften außerhalb von
Garant erwartet
Arbonia gegenüber dem Vorjahr eine EBITDA-Steigerung von mehr als 15 Prozent. Auch die Business Unit Glaslösungen entwickelt sich insgesamt positiv. Bei Garant haben sich die operativen Prozesse nach der SAP-/ERP-Einführung stabilisiert. Die Lieferperformance liegt über dem Niveau vor der Systemumstellung. Die Erholung setzt sich fort, verläuft aufgrund des schwächeren Marktumfelds und des verhaltenen Auftragseingangs jedoch langsamer als ursprünglich erwartet. Die bereits eingeleiteten Kosten- und Effizienzmaßnahmen sollen ab 2027 jährliche Einsparungen von mindestens 5 Mio. CHF bringen. Dazu gehören personelle Anpassungen sowie schlankere Managementstrukturen und Funktionen. Parallel treibt Arbonia die Erschließung neuer Märkte, den Ausbau des Objektvertriebs und zusätzliche Vertriebskanäle wie das DIY-Geschäft voran.
Wissen, was den Holzhandel bewegt –
Newsletter jetzt abonnieren!