Die EU-Kommission hat neue Regeln zur EUDR vorgelegt. Der DeSH begrüßt die geplanten Erleichterungen, warnt aber vor zu viel Bürokratie und fordert eine spätere Einführung der Verordnung.
Nach Monaten rückläufiger Zahlen deutet sich bei den Baugenehmigungen eine erste Stabilisierung an. Während der Mehrfamilienhausbau nahezu konstant bleibt, verharrt der Eigenheimbau auf historisch niedrigem Niveau. Die Bauindustrie fordert spürbare Entlastungen, um den Wohnraummangel nicht zur Wachstumsbremse werden zu lassen.
Stora Enso stärkt seine Holzversorgung in Finnland und übernimmt das Sägewerksunternehmen Junnikkala Oy. Mit der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde ist der Weg frei für eine strategische Integration, die Synergien schafft und die Versorgung des Verpackungsstandorts Oulu langfristig sichern soll.
Neues Jahr, neuer Schwung: Das Bauhauptgewerbe legt im Januar 2025 kräftig zu – vor allem dank eines überraschenden Auftragsbooms im Wohnungsbau. Laut BAUINDUSTRIE bleibt die Lage dennoch angespannt. Holzbau, serielle Verfahren und klare politische Signale könnten jetzt den Unterschied machen.
Zum Internationalen Tag des Waldes kritisiert der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die einseitige Ausrichtung der Waldpolitik auf die CO₂-Speicherfunktion. Statt strikter Nutzungseinschränkungen müsse der Fokus auf nachhaltige Bewirtschaftung, Waldumbau und Holzverwendung liegen. Dies sei entscheidend für Klimaschutz, Rohstoffsicherung und eine widerstandsfähige Zukunft der Wälder.
Die deutsche Holzwirtschaft begrüßt die Bereitstellung von 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur. DHWR-Präsident Erwin Taglieber sieht darin eine große Chance für klimafreundliches Bauen – fordert aber gezielte Förderprogramme und weniger Bürokratie, um das Potenzial voll auszuschöpfen.